Mittwoch, 16.06.2010, 09:00 Uhr - Samstag, 18.09.2010, 17:00 UhrAusstellung: Gefiederte Raritäten. Historische Vogelkunde in Text und Bild
Ausstellungsdauer: 16. Juni bis 18. September 2010 Öffnungszeiten: Juni bis Juli, Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr Öffnungszeiten: August bis September, Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr
Zur Ausstellung:Vögel finden sich als Symboltiere oder ornamentaler Bildschmuck bereits in den frühen Hochkulturen. In der antiken Naturenzyklopädien eines Aristoteles oder Plinius haben sie ebenso ihren Platz wie in der mittelalterlichen Rezeption durch Bartholomaeus Anglicus oder Konrad von Megenberg. Neben der Vogelbeobachtung ist auch die Jagd mit Vögeln eine alte Tradition, die sich im Falkenbuch Friedrich II. „De arte venandi cum avibus“ niederschlägt. Conrad Gesner eröffnet im 16. Jahrhundert die Geschichte der gedruckten Vogelbücher. Deren Glanzzeit beginnt im 18. Jahrhundert, das mit neuen druckgraphischen Techniken und luxuriöser Buchausstattung zahlreiche Prachtausgaben hervorbringt. Durch immer neue Entdeckungen müssen diese Werke ständig überarbeitet oder neu verfasst werden, sodass sich dieser Bereich der Zoologie sehr produktiv im Buchwesen niederschlägt. Die Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt zeichnet mit ihren Handschriften, Inkunabeln und alten Drucken diese lange Entwicklung nach. Präparate aus dem Priesterseminar geben einen Einblick in die naturwissenschaftliche Ausbildung am Collegium Willibaldinum. |
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