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Die wichtigsten Grundbegriffe
Dieses Glossar wurde 2005 für den Kurs "Internet- und Projektkompetenz" (IPK) durch Jean-Pol Martin erstellt. Die Texte, die keine bibliographische Angaben enthalten, wurden von Martin selbst verfasst.
Zu den bibliographischen Angaben siehe ganz unten oder hier.
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Antinomien
Als Systeme bewegen sich Lebewesen im Spannungsfeld zwischen antinomischen
Bedürfnistendenzen:
- zwischen Integration (jeder möchte beispielsweise zu einer Gruppe gehören) und
Differenzierung (jeder möchte auch als Individuum betrachtet werden),
- zwischen Einfachheit und Komplexität,
- zwischen Chaos und Ordnung,
- zwischen Freiheit und Zwang,
- zwischen Klarheit und Unbestimmtheit usw.
Jede Störung des Gleichgewichts leitet eine Handlung ein, die eine Wiederherstellung des
Gleichgewichtszustandes zum Ziele hat (homöostatisches Prinzip). Da das Leben stets
voranschreitet, wird das Gleichgewicht stets gestört, und der Mensch ist ständig zum Handeln
gezwungen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen. Diese Erkenntnis ist sehr wichtig zum
Verständnis von Menschen. Denn kaum gibt man ihnen beispielsweise Freiheit, schon wünschen sie
sich mehr „Druck“, kaum gibt man Ihnen etwas mehr Zwang, schon wünschen sie mehr Freiheit. Dies
gilt für alle anderen Antinomien. Wenn man sich als Mensch verstehen will, wenn man mit
Menschen umgeht und sie anleiten will, muss man wissen, dass sie als Systeme nie im
Gleichgewicht sind. Psychologisch übersetzt heißt es, dass sie nie zufrieden sein können, denn
die Befriedigung eines Bedürfnisses enthält potenziell die Nichtbefriedigung des gegenteiligen.
Der Einblick in die Grundbedürfnisse des Menschen und in die antinomische Struktur von
Bedürfnistendenzen erleichtert das Verständnis menschlichen Handelns und erhöht die
Kontrollkompetenz des Einzelnen im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen.
Aufmerksamkeitsökonomie
"Geben Sie acht: Die Aufmerksamkeit wird die nächste knappe Ressource sein Wir leben in
einer Welt, die mit Informationen übersättigt ist. Achten Sie also verstärkt darauf, wie Sie
die Aufmerksamkeit der Menschen gewinnen und fesseln.(...) Aufmerksamkeit zu erregen ist zwar
ein ernsthaftes und schwieriges Geschäft, aber es muss leichtherzig und ansprechend gehandhabt
werden." Davis/Meyer, S.206
"Aufmerksamkeit wird dann knapp als Ressource, wenn die menge der Angebote über die
Kapazität der Aufmerkenden ansteigt. Dann setzt nicht nur eine Konkurrenz um Aufmerksamkeit
ein, sondern wird die Organisation der Aufmerksamkeitsattraktion selbst zum Geschäft." Florian
Rötzer, S.144
Bedürfnisse
Defizite im Organismus werden emotional als Bedürfnisse wahrgenommen. Dies gilt für Energiedefizite (Bedürfnis nach Schlaf, nach Nahrung) aber auch für Expansionsdefizite (Dominanzerweiterung, Sexualität, Selbstverwirklichung). In all diesen Fällen wird die Beseitigung der Defizite als Gewinnung oder Wiedergewinnung von Kontrolle positiv kognistiziert.
Grundbedürfnisse nach Maslow
Zur Beschreibung menschlicher Bedürfnisse sind zahlreiche Modelle entwickelt worden. Das - aus meiner Sicht - brauchbarste ist trotz seines Alters das von Maslow (Maslow, Abraham H., Motivation and Personality, New York: Harper and Row, 1954). Maslow postuliert folgende Pyramide von hierachisch angeordneten Bedürfnissen:
- Physiologische Bedürfnisse (Hunger, Durst, Schlaf, Sexualität)
- Sicherheitsbedürfnisse
- Sozialer Anschluss und Zugehörigkeit
- Soziale Anerkennung
- Selbstverwirklichung (was der Mensch kann, das muss er...)
- Bedürfnis nach Transzendenz
Denken (kollektives)
"Die Lösung von Problemen des täglichen Lebens erfordert nicht nur objektorientierte Formen
der Intelligenz, sondern vor allem auch soziale und kommunikative Kompetenzen. Viele Probleme
sind erst dann zu bewältigen, wenn alle sozialen Ressourcen im Sinne kooperativen Problemlösens
genutzt werden." (Hans Strohner(1995): Kognitive Systeme, Opladen: Westdeutscher Verlag,
S.186)
Differenzierung und Integration (Paradigmenwechsel)
Vor etwa Fünfzehn Jahren war die Gesellschaft noch integriert. Es gab noch allgemein
akzeptierte Wertesysteme, die über zentralisierte Medien (Fernsehen, Zeitschriften), und
Institutionen (Universität, Schule) vermittelt wurden. Das vorherrschende Organisationssystem
war hierarchisch strukturiert. Die Verbreitung der neuen Kommunikationsmittel hat einen
gewaltigen Schub in Richtung Differenzierung ausgelöst (Paradigmenwechsel 1): aus allen Teilen
der Welt können per Internet Impulse eingeben, Informationen sind dezentralisiert aufgehoben
und zugänglich, plötzlich werden eine Fülle von Wertesystemen sichtbar und konkurrieren um
Anhänger (Islam). Durch den Fall des "Eisernen Vorhangs" hat auch eine Differenzierung
innerhalb der politischen/geographischen Gebilde stattgefunden. Es sind eine ganze Reihe von
neuen Staaten entstanden.
All dies bedeutet, dass ein Bedarf an Integration entsteht. Eine politisch-ökonomische
Reaktion derauf ist die Globalisierung mit dem Versuch, einheitliche Strukturen für die ganze
Welt zu finden. Es entsteht allmählich auch ein Bedarf an einem integrierenden, neuen
Wertesystem. In diesem Übergang (Paradigmenwechsel 2) sind wir gerade und es gilt nun, neue
Integrationsmuster (Werte, Organisationsformen, Wissensvermittlungsformen) zu entwickeln. Das
von mir geleitete Projekt ist Teil dieser Bemühungen.
Emergenz
"(1) Eigenschaften komplexer, insbesondere dynamischer Systeme, die nicht Eigenschaften einzelner Bestandteile des Systems sind, sondern aus deren Wechselwirkung resultieren, nennt man emergente Eigenschaften. (...) (2) Insbesondere können mentale Prozesse als emergente Eigenschaften des Gehirns aufgefasst werden; eine solche Anschauung bezeichnet man als emergentistischen Materialismus."
(G.Strube, in: Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta, S.139)
Emergenzen im Gehirn
"GEO: Wir lernen durch Erleben. Wie beeinflusst subjektives Erleben das Bewusstsein? DENNETT: Bewusstsein ist subjektives Erleben plus Nachdenken darüber, sowie andere endogene, subjektive Zustände - so die spontane Erinnerung an ein Ereignis der Vergangenheit. Aber es gibt auch viel subjektives Erleben, das nie so einflussreich wird, um bewusst zu werden: Es wird nicht 'berühmt im Hirn'. Es gibt keine klare Schwelle für den Übergang zu 'zerebraler Berühmtheit'."GEO: 2/02/98, S.74/75
Exploratives Verhalten
In der Psychologie wird die Kontrolle als zentrale Dimension menschlichen Erlebens betrachtet (Dörner 1983). Sie vermittelt der handelnden Person das Gefühl, dass sie das „Handlungsfeld im Griff“ hat und auftretende Schwierigkeiten meistern kann. Damit Menschen Geläufigkeit beim Meistern unbekannter Situationen gewinnen, ist es günstig, wenn bei ihnen eine explorative Haltung systematisch aufgebaut wird. Unter explorativer Haltung versteht man die Bereitschaft von Menschen, sich in Situationen zu begeben, die ein hohes Maß an Unbestimmtheiten enthalten. Nun besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem explorativen Verhalten eines Menschen und seiner Problemlösefähigkeit. Die logische Kette lässt sich folgendermaßen beschreiben: explorative Menschen suchen Felder auf, mit denen sie nicht vertraut sind, und versuchen, sich in diesen Feldern problemlösend zu behaupten. Jede auf diese Weise gewonnene Erfahrung wird zu einem abstrakten, kognitiven Schema verarbeitet. Je mehr Erfahrungen, desto mehr Schemata, desto breiter die kognitive Landkarte. Eine breite kognitive Landkarte sichert Kontrolle über mehr Bereiche, sie ermöglicht eine schnellere Verarbeitung neuer Eindrücke und schützt vor emotionalen Einbrüchen. Sie sichert, dass neue Situationen erfolgreich bewältigt werden. Das Gefühl der Kontrolle festigt sich, das Selbstbewusstsein wächst und dadurch die Bereitschaft, unbekannte Bereiche anzugehen, also sich erneut explorativ zu verhalten. Wodurch bringt man aber Menschen dazu, sich explorativ zu verhalten?
Flow-Erlebnisse
In Untersuchungen über intrinsische Motivation wurde ein Phänomen herausgearbeitet, das eine große Erklärungskraft besitzt. Es handelt sich um den Flow-Effekt, wonach gewisse Aktivitäten ein hohes Potential an intrinsischer Befriedigung enthalten (Csikszentmihalyi 1999). Das Erlebnis selbst wird als einheitliches Fließen beschrieben, ein Fließen von einem Augenblick zum anderen, wobei eine Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein geschieht, ein völliges Aufgehen in der Aktivität bis zur Selbstvergessenheit, ohne aber die Kontrolle über die Aktivität zu verlieren. Die Bedingungen, die zum Hervorbringen solcher Gefühle erfüllt werden müssen, sind folgende:
- die Nähe zu kreativem Entdecken und Explorieren: etwas Neues entwerfen oder entdecken, einen unbekannten Ort oder Bereich erkunden
- ein Problem lösen, Anforderungen bewältigen, Schwierigkeiten lösen
- Erfahrungen machen, deren Ausgang offen ist und der vom Ausübenden bestimmt werden kann
- Hinausgehen über das Erreichte und Bekannte, ein Gefühl der Selbstentgrenzung erleben
- das Ausschöpfen der Fähigkeiten, persönliches Können.
- klare Handlungsanforderungen und eindeutige Rückmeldungen über die Handlung
- ein Gefühl der Kontrolle über die Handlung und die Umwelt
Beim Entstehen des Flow-Erlebnisses spielt also die Kontrolle eine entscheidende Rolle.
Gehirnmetapher
Menschen lösen auftretende Probleme dank ihres Gehirns. Zur Entwicklung von Problemlöseinstrumenten bietet sich an, die Struktur des Gehirns als Modell zu wählen. Will man eine Gruppe dazu verhelfen, ihre Probleme zu lösen, so empfiehlt es sich, diese Gruppe zum Gehirn umzuformen. Wenn man metaphorisch jeden einzelnen als Neuron betrachtet, so soll bei auftretendem Problem eine intensive Interaktion zwischen den Gruppenmitgliedern erfolgen. Wenn die Reflexion durch die dafür zuständige Instanz (Frontalcortex = Diskussionsleiter) adäquat geleitet wird, werden Problemlösungen aus der Gruppe heraus emergieren.
Handeln
Organismen handeln, um sich am Leben zu erhalten. Sie können auch handeln, um die Perpetuierung der Art zu sichern. Die Erhaltung des eigenen Lebens oder der Fortbestand der Art ist der einzige Antrieb, der Lebewesen zum Handeln bewegt.
Ich
"Das Selbst ist die Benutzer-Illusion des Gehirns seiner selbst. Das Selbst ist ein Modell, das das Gehirn benutzt, um seine Aktivitäten zu organisieren"
Daniel C.Dennett, in: GEO 2/02/1998, S.74
Ich-Konstitution durch Handeln
"Nicht die Innenschau eines meditativen Geistes sei der Kern des Selbst-Bewusstseins, der bilde sich vielmehr aus Aktivität. Handlung, Bewegung. Povinelli: 'Das Wesentliche am Ich-Gefühl ist das Wissen, Aktor in einer Szenerie zu sein, das Wissen, dass man etwas bewirken kann in der Welt.'".
In: GEO, 2/02/1998, S.68
Identität
"Aus kognitionswissenschaftlicher Perspektive wird Identität als das Gesamt der geordneten, selbstbezogenen Kognitionen einer Person bezeichnet."
Ziegler, A., in: Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta, S.264
IPK
An der Universität wird man auf eine einzige Sportart trainiert. Gewürdigt werden entsprechend auch nur ganz spezifische Leistungen, beispielsweise in den sprachlichen Fächern hauptsächlich Sitzfleisch und rhetorische Fähigkeiten. Entsprechend werden auch die anderen Stärken oder Schwächen eines Studenten nicht wahrgenommen. Wer beispielsweise rhetorisch nicht brilliert, hat schon schlechtere Karten.
Im IPK muss man in vier Disziplinen stark sein:
- Disziplin Zuverlässigkeit und Ausdaue
- Disziplin Kommunikationsfähigkeit
- Disziplin Planung und Durchführung eines wissenschaftlichen Projektes
- Disziplin Präsentation im Netz und vor Publikum sowie Werbung für die eigenen Produkte.
Kein Wunder, dass nur wenige das Ziel erreichen! Ich denke, diese wenige werden beruflich mehr Chancen haben, als solche, die in Einzeldisziplinen brillieren...
Kommunikation
Zur optimalen Ausnutzung von Ressourcen ist Kommunikation notwendig. Die Kommunikationsfähigkeiten der Menschen muss optimiert werden. Im Unterricht wird LdL zur Optimierung der Kommunikationsfähigkeit als Unterrichtsverfahren angeboten.
Projekt als Kommunikationsanlass
Damit Menschen lernen, optimal zu kommunizieren, müssen sie dies üben. Zur Übung von Kommunikation muss man Menschen Anlässe zur Kommunikation liefern. Dies sind gemeinsame Projekte. Im Unterricht wird Kommunikation durch den Einsatz von LdL (Projekt: wir lernen gemeinsam französisch) geübt. An der Universität wird das Modul "Internet- und Projektkompetenz" angeboten. Hier sollen Studenten lernen, wie man durch Kommunikation Wissen gemeinsam aufbaut.
Kommunikation und Lebenserhaltung
"Eine unübersehbare Eigenschaft, die uns als Menschen auszeichnet, ist, dass wir Gemeinschaften bilden. Deren primäre Funktion ist, das Überleben der Spezies sicherzustellen, indem Informationen generiert, bewertet, in Zusammenhang gestellt und weitergegeben werden. Diese Primäreingenschaft ist es, die Politik und Gesellschaft zu Grunde liegt, wobei die Vorstellung hilft, jeder Einzelne könnte durch seinen Beitrag im Rahmen gewisser persönlicher und sozialer Voraussetzungen zum eigenen Nutzen am Gemeinwohl teilhaben."
Christa Maar, In: Christa Maar et al. (Hrsg), S.13
Komplexität (kognitive)
"Komplexität bestimmt sich aus der Anzahl und Unterschiedlichkeit der Elemente eines Systems und aus den Relationen zwischen diesen Elementen. Kognitive Komplexität beschreibt dementsprechend einerseits das für die Bearbeitung von Augaben erforderliche Ensemble aus Prozessen und Wissensstrukturen und andererseits die kognitive Struktuiertheit von Personen."
R.Kliegl & G.Fanselow, in: Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta, S.323f.
Kognitive Komplexität und Umweltkomplexität
"Kognitive Strukturen sind nicht in der genetischen Anlage des Individuums vorprogrammiert, sondern werden von ihm selbst in der Auseinandersetzung mit der Umwelt allmählich entwickelt." (Mandl,H.& Huber, G.L.(1978), in: dies. Kognitive Komplexität: Bedeutung, Weiterentwicklung, Anwendung, Göttingen: Hogrefe, S.24).
Internet-Tipp: http://infix.emp.paed.uni-muenchen.de/staff/mandl_d.html
Kontrolle
Um die Erhaltung des eigenen Lebens oder den Fortbestand der Art zu sichern, sind Handlungen notwendig. Sie dienen dazu, auftretende Defizite zu beseitigen. So verbraucht die Erhaltung des Organismus eine Energie, die kontinuierlich neubeschafft werden muss. Die Zufuhr von neuer Energie ist nur über Handlungen zu erreichen. Das Auftreten von Defiziten wird als Kontrollverlust kognistiziert und ist von negativen Gefühlen begleitet. Die Beseitigung von Defiziten wird als Wiedergewinnung von Kontrolle kognistiziert und ist von positiven Gefühlen begleitet. Menschen handeln, um Kontrolle zu erhalten oder wiederzugewinnen.
Kontrolle und Motivation
"Um wirksam zu sein, muss die Zunahme intrinsischer Motivation echte Gefühle interner Kontrolle bei Schülern oder Arbeitern schaffen. Alle Untersuchungen und Beobachtungen stimmen darin überein, dass motivierte, aufgabenorientierte Leistung zunimmt, wenn das Gefühl interner Kontrolle wirklich auftritt. Verfahren zur Entwicklung interner Kontrolle fordern, das traditionelle Umwelt-Vereinfachungs-Modell immer mehr aufzugeben. Sie erfordern Neukonzeption von Aufgaben, Berufsanforderungen und Organisationen, so dass die Individuen teilhaben können (1) an Planung und Zielsetzung; (2) am Einschätzungs- und Bewertungsprozess; (3) an gemeinschaftlicher Erfahrung sinnvoller Aufgabenerfüllung; und (4) an der Zuteilung von Ressourcen."
Schroder, Harold M., in: Mandl/Huber (1978): Kognitive Komplexität, S.41
Kreative Persönlichkeiten
Burow, Olaf-Axel (1999): Die Individualisierungsfalle: Kreativität gibt es nur im Plural. Stuttgart: Klett-Cotta, S.15:
- "Kreative sind frühzeitig in der Lage, ihre Berufung zu erkennen.
- Sie formulieren diese Berufung als eine anziehende Vision und folgen ihr, selbst gegen große Widerstände.
- Kreativen gelingt es, sich ein geeignetes Unterstützer- bzw. Synergiefeld zu suchen oder zu schaffen.
- Und schließlich verfüge sie über die Intuition, zur richtigen Zeit das Gespür für das geeignete Feld zu entwickeln."
Kreative Felder
"Stellvertretend für viele andere hat der französische Philosoph Pierre Lévy gezeigt, dass wir mit dem Cyberspace zu neuen Formen digitaler Kreativität und kollektiver Intelligenz vordringen. Das Konzept der 'Lernenden Organisation' von Peter Senge zeigt, dass wir uns mitten in einem Prozess befinden, uns auf die Leistungen von Personen zu besinnen, die vernetzt miteinander arbeiten. Die schöpferischen Kräfte der zukünftigen Wissensgesellschaft werden in Synergiegemeinschaften freigesetzt, in Kreativen Feldern, in denen vernetzt arbeitende Menschen jeweils ihre einzigartige Leistung einbringen können." (Bulow, S.17)
"Ein kreatives Feld zeichnet sich nicht nur durch synergetische Harmonie aus, sondern auch durch ein gewisses Maß an konkurrenzorientierter Spannung." (Bulow, S.25)
"Kennzeichnend ist aber auch, dass kreative Persönlichkeiten in der Lage sind, sich in einen Gegensatz zu den beherrschenden Auffassungen ihrer Umgebung zu setzen, Asynchronien zu auszuhalten und sie produktiv zu verarbeiten. Schließlich zeichnet es die Schöpfer aus, dass sie sehr konsequent an ihren Projekten arbeiten. Dabei scheint es so etwas wie eine Zehnjahresregel zu geben: Alle brauchten etwa eine zehnjährige 'Einarbeitungszeit', bis sie in der Lage waren, in ihrem Gebiet kreative Durchbrüche zu erzielen." (Bulow, S.39)
"Erfolgreiches Lehren und Führen setzt voraus, wirkungsvoll positive Valenzen in die Lebensraumentwürfe der Mitarbeiter einbringen zu können." (Bulow, S.64)
"Das Kreative Feld zeichnet sich durch den Zusammenschluss von Persönlichkeiten mit stark unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten aus, die eine gemeinsam geteilte Vision verbindet: Zwei (oder mehr) unverwechselbare Egos, die sich trotz ihrer Verschiedenheit ihres gemeinsamen Grundes bewusst sind, versuchen in einem wechselseitigen Lernprozess ihre kreatives Potenzial gegenseitig hervorzulocken, zu erweitern und zu entfalten." (Bulow, S,123)
Schlüsselkonzepte zur Schaffung eines kreativen Feldes
- Dialog
- Vision und Produktorientierung
- Vielfalt
- Personenzentrierung
- Synergieprozess
- Partizipation
- Nachhaltigkeit
(Bulow, S.124)
"Gemeinsames Schöpfertum funktioniert erst auf der Basis profilierter Individualität. Das Zulassen von Eigensinn ist eine Voraussetzung für das Entstehen von Gemeinsinn." (Bulow, S.131)
Neuronale Netze
Neuronale Netze sind Netze untereinander durch Synapsen verbundener Nervenzellen oder Neuronen. In neuronalen Netzen ist das Wissen verteilt. Neue Informationen werden von neuronalen Netzen nicht linear verarbeitet, sondern in einem Zusammenspiel von neuronalen Aktivitäten. Insofern herrscht bei der Informationsverarbeitung Unschärfe. Auch Gehirne sind neuronale Netze. Auf eine Gruppe von Menschen übertragen heißt es, dass Menschengruppen Informationen kollektiv verarbeiten können, allerdings nicht linear und unscharf. Je intensiver und plurimodale der Informationsaustausch innerhalb des Netzes, desto tiefer die Informationsverarbeitung und desto komplexer die - falls notwendig - daraus entstehende Handlung.
Dezentrale Informationsverarbeitung in neuronalen Netzen
"In den durch die Verbindung neuronaler Einheiten entstehenden Netzwerken, die auch neuronale Netze genannt werden, wird allen Einheiten eine gleichberechtigte Rolle zugeschrieben. Durch diese enge Kooperation zwischen den Einheiten wird ein ganz anderer Aufbau als in einem herkömmlichen Computer mit einer Von-Neumann-Architektur realisiert. Die Verarbeitungskontrolle geht nicht von einer zentralen Steuereinheit aus, sondern ist dezentral auf alle an der Verarbeitung beteiligten Einheiten verteilt. Dadurch wird eine zeitlich parallele Verarbeitung der Information ermöglicht."
Hans Strohner(1995): Kognitive Systeme, Opladen: Westdeutscher Verlag, S.50
Aus diesem Text geht auch hervor, dass neuronale Systeme Informationen nicht-linear bearbeiten!
Nichgreifbare Werte
"Das Nichtgreifbare zeigt sich in Form von Innovation, Markennamen, Vertrauen und Beziehungen. Der nichtgreifbare Wert wächst viel schneller als der greifbare." (Davis/Meyer, S.20)
Organisation (vernetzt)
"Nicht mehr das Unternehmen, sondern vernetzte Menschen werden und ihr Wissen werden in Zukunft die Organisationseinheit darstellen." (Davis/Meyer, S.131)
Kapital eines Unternehmens
"Welche neuen Formen sind das? Seit kurzem sind besonders drei bekannt, nämlich das geistige, das menschliche und das strukturelle Kapital. Das geistige Kapital ist, kurz gesagt, die intellektuelle Macht einer Organisation, die kodifiziert und in eine explizite, übertragbare Form gebracht wird, wie ein Dokument oder eine Software. Das menschliche Kapital ist der Wert der Beziehungen aller Mitarbeiter (beispielsweise zu Kunden oder Fachleuten) und ihr unterschwelliges Wissen, also die angesammelten, aber unausgespochenen Erfahrungen, die sie bei großen und kleinen Entscheidungen leiten. Strukturelles Kapital ist die Erfahrung und das Fachwissen der Organisation, die in die Prozesse, Richtlinien und Systeme einfließen. All diese Formen des Kapitals sind weder greif- noch wirklich messbar, aber es lässt sich nicht bestreiten, dass sie in der heutigen Wirtschaft die wahren Triebkräfte der Rentabilität darstellen." (Davis/Meyer, S.175).
Führung
"Das, was wir im nachhinein als Genie phantasieren, erweist sich bei näherer Betrachtung als eine Person im Feld, die über besondere Führungseigenschaften verfügt. Sie ist so etwas wie ein Kristallisations- bzw. Verdichtungskern, der die im Feld vorhandenen Fähikgeiten bündelt und in eine Form bringt." (Bulow, S.150)
Problemlöser (erfolgreiche)
(Der Text ist entnommen aus: Dörner D. et al., Lohausen - Vom Umgang mit Unbestimmtheit und Komplexität, Bern: Verlag Hans Huber, 1983, S.435ff.).
- Erfolgreiche Problemlöser (EP) sind selbstsicherer als nicht Erfolgreiche (NP)
- Sie neigen zu mehr explorativem Verhalten
- Sie verfügen über mehr abstrakte Begriffe
Die hohe Selbstsicherheit induziert eine hohe heuristische Kompetenz, d.h. ein hohes Maß an Zutrauen in die eigene Fähigkeit, auch für unbekannte Situationen adäquate Handlungsmöglichkeiten erzeugen zu können. Zusammen mit einem Bedürfnis nach Neuheit und Unbestimmtheit, welches in Zuständen hoher Kontrolliertheit (=geringer Unbestimmtheit), aktiv wid, führt hohe heuristische Kompetenz in entsprechenden Situationen zu einem hohen Ausmaß an diversiver Exploration, d.h. zu einem hohen Ausmaß an Konfrontation mit neuen, unbekannten Realitätsbereichen. Unbestimmtheit löst wiederum ein Bedürfnis nach Unbestimmtheitsreduktion aus und dieses entsprechende geistige Prozesse der spezifischen Exploration. Diese bestehen darin, entweder die neuen Erfahrungen in das Netzwerk der alten Hypothesen und Zusammenhangsannahmen über die Welt zu integrieren, oder darin, die alten Schemata neuen Erfahrungen anzupassen, um kognitive Dissonanzen zu vermeiden. Dies wiederum wird oftmals die Bildung neuer Abstrakta erfordern. Eine reichhaltige und differenzierte Erfahrung über die verschiedensten Bereiche wiederum erhöht die heuristische Kompetenz, indem sie die Fähigkeit zur Strukturierung neuer Realitätsbereiche erhöht. Denn die Verfügung über mehr Erfahrung bedeutet die Veerfügung über mehr Modelle für die Welt. Außerdem bedeutet die Verfügung über mehr Schemata, dass ein Individuum weniger in Situationen hoher Unbestimmtheit kommt, da es eben vieles kennt. Dies erhöht unter entsprechenden Bedinungen die Tendenz zur diversiven Exploration. Hohe heuristische Kompetenz erzeugt hohe diversive Exploration und ein hohes Maß an Abstraktheit. Ein großes Maß an Abstraktheit hängt mit der Fähigkeit zusammen, neue, unbekannte Bereiche zu strukturieren. Diese Fähigkeit aber determiniert wiederum die heuristische Kompetenz. Insgesamt ergibt sich so zwischen Parametern 'Selbstsicherheit', 'Neugier' und 'Abstraktheit' ein Zusammenhang, der einer positiven Rückkoppelung entspricht.
Erfolgreiche Problemlöser haben also eine hohe heuristische Kompetenz und eine hohe Tendenz zu diversiver Exploration. Sie haben außerdem dementsprechend sehr viele Gedächtnisbilder über sehr verschiedenartige Realitätsbereiche. Diese Gedächtnisbilder sind sowohl differenziert, d.h. enthalten viele konkrete Informationen, als auch von großer Tiefe hinsichtlich der Abstraktheitsdimension, d.h. es gibt viele abstrakte Oberbegriffe für die konkreten Inhalte und damit auch viele Möglichkeiten, von einem Inhalt auf einen anderen Inhalt überzugehen.
Sie haben klare Zielvorstellungen und versuchen diese konzentriert, mit klarer Schwerpunktbildung zu realisieren. Bei der Handlungsplanung sind sie einfallsreich, fähig zur Analyse, so weit diese notwendig ist und fähig zu einer Synthese der verschiedenen Handlungsstränge, die sich auf die einzelnen Absichten beziehen.
Internet-Tipp: http://www.uni-bamberg.de/~ba2dp1/
Projekt (Lernen im)
Gehen wir von einer Definition des Lernens als "Transformation von Informationen zu Wissen" aus. Diese Transformation erfolgt dadurch, dass
- Informationen kognitiv erfasst (Cortex) und emotional bewertet werden (lymbisches System)
- dass auf dieser Basis ein Handlungsplan entwickelt (Cortex + lymbisches System) wird
- dass dieser Handlungsplan im realen Leben getestet wird (Cortex + lymbisches System + Kleinhirn + Gedächtnis)
- dass das Ergebnis reflektiert (Cortex) und das Ganze abgespeichert (Gedächtnis) wird
Ein ernstzunehmender Lernrprozess kann nur in realer Situation und unter intensiver Beiteiligung aller Bereiche des Gerhirns erfolgen. Das wiederum geht nur in Projekten (wobei ich bereits einen Unterrichtsversuch als Projekt bezeichnen möchte).
Qualifikationen für die Wissensgesellschaft
"Pragmatisch lassen sich Bildungsziele an den jeweiligen Qualifikationsengpässe einer Gesellschaft definieren:
- Die Globalisierung erfordert mehr Fremdsprachenkenntnisse und die Fähigkeit, sich in unterschiedlichen Kulturen einzufühlen.
- Arbeiten in Projekten und Netzwerken erfordert mehr Team- und Kommunikationsfähigkeit.
- Die moderne IuK-Technologien erfordern mehr Fähigkeiten, sie zu nutzen."
Saiger, Helmut, In: Z-dossier, S.61
Ressourcenorientierung (integratives Modell zur)
Das von mir verfolgte Modell soll eine starke Integrationskraft entfalten. Das Ziel ist, Verfahren zu entwickeln, bei denen die Ressourcen der Welt (materielle und humane) optimal genutzt werden. Insbesondere soll eine möglichst breite Reflexion über die Organisation menschlicher Aktivitäten einsetzen. Alle intellektuelle Ressourcen sollten dafür mobilisiert werden.
Synergiepotenziale
"Wenn meine These stimmt, dann besteht eine Grundbedingung für die optimale Entfaltung unseres nicht genutzten kreativen Potenzials in der bewussten Gestaltung eines solchen Synergieprozesses. Wie wir sehen werden gehört dazu eine Synergieanalyse, in der ich meine eigenen Synergiepotenziale entdecke. Darunter verstehe ich Bereiche, in denen ich Ergänzung wünsche, sowie die Bereiche, in denen ich selbst ein günstiger Synergiepartner bin." (Bulow, S.132)
Unschärfe = Geschwindigkeit + Vernetzung + Nichtgreifbares
Folgendes ist entnommen aus: Davis,S./Meyer C. (198): Das Prinzip Unschärfe: Managen in Echtzeit - neue Spielregeln, neue Märkte, neue Chancen in einer vernetzten Welt. Wiesbaden: Gabler, S.15
"Geschwindigkeit: Jeder einzelne Aspekt der Wirtschaft und der vernetzten Organisation operiert oder verändert sich in Echtzeit.
Vernetzung: Alles wird über elektronische Netzwerke miteinander verbunden: Produkte, Menschen, Unternehmen, Länder, einfach alles.
Nichtgreifbare Werte: Jedes Angebot besitzt sowohl greifbaren als auch nichtgreifbaren wirtschaftlichen Wert. Der nichtgreifbare Wert wächst gegenwärtig und zukünftig schneller.
Unschärfe: Die neue Welt, in der Sie leben und arbeiten werden."
Wissen und Wissensgesellschaft
- "Wissen ist ein Prozess, in dem ein Subjekt Informationen mithilfe seines 'Vorwissens' in einen Kontext verwandelt, der Denken und Fühlen, Handeln und Kommunikation bestimmt. Eine Wissensgesellschaft ist eine Gesellschaft, die vernetzte Informations- und Kommunikationstechnologie mit vernetztem intellektuellen Kapital verbindet, um wissensintensive Problemlösungen und neues Wissen zu erstellen." (Saiger,H.(2001): Konturen der Wissensgesellschaft. Fakten, Konzepte, Strategien. Z_punkt Gmbh, S.24)
- "Informationen werden dann zu Wissen, wenn sie nicht nur aufgenommen, sondern auch verarbeitet und angewendet werden können." (Rötzer, Florian (1999): Megamaschine Wissen - Vision: Überleben im Netz, Frankfurt/Main: Campus, S.95)
Wissensmetabolismus
"Der Begriff steht für all jene Aktivitäten und Prozesse, mittels derer ein Unternehmen oder auch eine Regierung
- Informationen aufnimmt
- sie zu Wissen veredelt
- dieses Wissen speichert
- sowei das verfügbare Wissen nutzt
- und im Prozess der Nutzung oder in einem separaten Vorgang weiterentwickelt"
A.A.C.von Müller, in: Christa Maar et al. (Hrsg)(2000): Weltwissen - Wissenswelt. Köln: Du Mont Buchverlag, S.265
Wissen verschenken
"Halten Sie die Welt nicht mehr auf Armeslänge von sich fern! Hier ist die neue Regel: Geben Sie Informationen weiter. Natürlich müssen Sie sich weiterhin gegen elektronische Vandalen, Diebe und Hacker schützen, das ist nur vernünftig. Doch da jeder Interessierte sich auf indirektem Wege Informationen über Sie besorgen kann, warum geben Sie sie ihn nicht gleich selbst? Ihr ganzer Vorteil liegt in der Geschwindigkeit - und eine Organisation kann nicht schnell handeln, wenn sie keine Ahnung vom aktuellen Geschehen hat. Bis Ihre Konkurrenz erfahren hat, was Sie vorhaben, sind Sie schon längst einn paar Schritte weiter." (Davis/Meyer, S.203)
"Denken Sie daran, dass eine der wichtigsten Währungen in der neuen Wirtschaft, das Wissen, eine ganz einmalige Eigenschaft besitzt: Wenn Sie es haben, können Sie es verkaufen und trotzdem behalten! Horten Sie also kein Wissen, sondern verbreiten Sie es, und holen Sie sich die Anerkennung dafür, dass Sie es als erster besaßen. Werden Sie als Quelle interessanter Gedanken bekannt, gleichgültig, ob sie von Ihnen selbst oder aus zweiter Hand stammen. Wenn Sie Ihr Wissen nicht weitergeben, werden Ihre Freunde es von anderen Leuten hören. Die Geschwindigkeit des Wissens ist entscheidend für Ihren Erfolg. Je mehr Sie austeilen, desto mehr erhalten Sie zurück." (Davis/Meyer, S.207/208)
"In der Kultur des Schenkens werden Kompetenz gegen Prominenz ausgetauscht und soziale Anerkennung oder Bewunderung angesammelt." (Florian Rötzer, S.142)
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Bibliographie zu den Grundbegriffen |
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Burow, Olaf-Axel (1999): Die Individualisierungsfalle: Kreativität gibt es nur im Plural. Stuttgart: Klett-Cotta
Csikszentmihalyi, M. (1999): Lebe gut! Wie Sie das Beste aus Ihrem Leben machen. Stuttgart: Klett-Cotta
Davis,S./Meyer C. (1998): Das Prinzip Unschärfe: Managen in Echtzeit - neue Spielregeln, neue Märkte, neue Chancen in einer vernetzten Welt. Wiesbaden: Gabler
Dennett, Daniel C. (1998): Interview in: Mechsner, F. „Die Suche nach dem Ich. Wieso gibt es eigentlich das Bewusstsein?" GEO 2/02/1998, Hamburg: Gruner und Jahr, 62-80
Dörner D. et al., (1983): Lohausen - Vom Umgang mit Unbestimmtheit und Komplexität, Bern: Verlag Hans Huber
Kliegl, R. & Fanselow, G.: (1996): „Komplexität, kognitive (cognitive complexity)", in: Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta, 323-324
Maar, C. et al. (Hrsg)(2000): Weltwissen - Wissenswelt. Köln: Du Mont Buchverlag
Mandl,H.& Huber, G.L.(1978): Kognitive Komplexität: Bedeutung, Weiterentwicklung, Anwendung, Göttingen: Hogrefe
Martin, Jean-Pol (1994): Vorschlag eines anthropologisch begründeten Curriculums für den Fremdsprachenunterricht. Tübingen: G.Narr
Maslow, Abraham H., (1954): Motivation and Personality, New York: Harper and Row
Müller, A.A.C.von (2000): „Das Erzeugen, Speichern und Nutzen von Wissen als Schlüsselkompetenz der Zukunft." in: Christa Maar et al., S.262-268
Rötzer, Florian (1999): Megamaschine Wissen - Vision: Überleben im Netz, Frankfurt/Main: Campus
Saiger,H.(2001): Konturen der Wissensgesellschaft. Fakten, Konzepte, Strategien. Z_punkt Gmbh
Schroder, Harold M. (1978): „Die Bedeutsamkeit von Komplexität", in: Mandl/Huber (1978): Kognitive Komplexität, 35-50.
Strohner, H. (1995): Kognitive Systeme, Opladen: Westdeutscher Verlag
Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta
Ziegler, A., (1996): „Identität (identity)", in: Strube, G. et al. (1996): Wörterbuch der Kognitionswissenschaft, Stuttgart:Klett-Cotta, 264
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