Konzeption des Studiums und Berufsmöglichkeiten
Das Konzept des Masterstudiengangs “Internationale Beziehungen” ist auf Initiative des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) entstanden. Seit längerem vergibt der DAAD Stipendien für Studierende, Graduierte und Lehrende aus den verschiedensten Ländern, um ihnen einen Aufenthalt an deutschen Universitäten zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang besteht besonders bei ausländischen Studieninteressenten der Wunsch nach einem Studium “Internationale Beziehungen”.
Besonders seit der Wende in den Staaten des ehemaligen Ostblocks und aufgrund der zunehmenden Globalisierung nimmt mit der steigenden internationalen Verflechtung auch der Bedarf an entsprechend ausgebildeten Fachleuten zu. Dieser Studiengang soll die wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die international qualifizierte Fachkräfte für Tätigkeiten in Handel, Banken, Industrie, internationalen Organisationen und dem diplomatischen Dienst benötigen. Er richtet sich vor allem an Studierende aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und den Transformationsländern Ostmitteleuropas mit mindestens einem Bachelor-Abschluss, ist aber auch für Studierende aus anderen Nationen (einschl. Deutschland) offen.
Für Studierende aus Zentralasien besteht ein Stipendienprogramm, das durch den DAAD und das Open Society Institute (OSI), New York (http://www.soros.org/osi.html), getragen wird. Das OSI ist eine Gründung des Investors und Philantrophen George Soros. Das Institut hat unter anderen zum Ziel, die Zivilgesellschaft, die Reform wirtschaftlicher Strukturen, die Bildung, die Medien und die Menschenrechte zu fördern. Dabei arbeitet das OSI vor allem in Zentral- und in Südostasien sowie in den Ländern, die der Europäischen Union beigetreten sind.
Die Förderung des DAAD erlaubt es der KU auch, Experten der Internationalen Beziehungen wie zum Beispiel des Auswärtigen Amtes und deutscher politischer Stiftungen in die Ausbildung einzubinden.