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Konzeption des Studiums und Berufsmöglichkeiten

Der Erweiterungsstudiengang Geschichtskultur wird an der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät angeboten und von der Professor für Theorie und Didaktik der Geschichte sowie der Honorarprofessur für öffentliche Geschichtskultur betreut . Dieses Studium hat zum Ziel, angehende Historiker damit vertraut zu machen, wie mit Geschichte in der "Geschichtskultur" außerhalb von Universität und Schule umgegangen wird. Damit sollen die Studierenden sensibilisiert und vorqualifiziert werden für Tätigkeiten

  • im Museums- und Ausstellungswesen,
  • im Verlagsbereich,
  • im AV- und Neuen Medien-Bereich,
  • in Kulturreferaten von Kommunen bzw. Regionen,
  • in Firmen und Institutionen.

Zu den Besonderheiten dieses Studiengangs zählt, dass die Studierenden schon während des Studiums praktische Erfahrungen gewinnen können. Es geht also auch darum, konkrete Leistungen zu erbringen und zu reflektieren. Die Praxis als ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung wird zum einen in Lehrveranstaltungen eingebunden. Dies erfolgt durch

  • Experten der Geschichtskultur übernehmen Lehrveranstaltungen oder Teile davon;
  • Vor-Ort-Kontakte mit Institutionen der Geschichtskultur;
  • Projekte in Zusammenarbeit mit ausgewählten Institutionen der Geschichtskultur (die bisherigenProjekte sind dokumentiert auf der Homepage des Studiengangs, abrufbar über den unten verlinkten Internetauftritt);
  • Workshops zu praxisrelevanten Tätigkeiten (z.B. Führen in Ausstellungen, Erstellen eines Layouts von Einladungen, Werbeplakaten etc., Kameraführung, Vertonen und Schneiden von Filmaufnahmen, Schreiben für die Presse, Erstellen von Kalkulationen, Entwickeln von Werbestrategien);
  • Übernahme von konkreten Aufgaben in ausgewählten Feldern der Geschichtskultur.

Zum anderen geschieht dies durch mehrwöchige Praktika. Attraktive Angebote liegen vor:

  • von Museen
  • von museumspädagogischen Institutionen
  • von Kulturreferaten größerer Städte
  • von Firmenarchiven
  • von Funk und Fernsehen
  • von Verlagen
  • von Vereinen und Verbänden etc.

Die Bewerbung um Praktikumsplätze ist grundsätzlich Sache der Studierenden. Sie erfahren dabei, falls gewünscht, die Unterstützung durch die Fakultät.