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Gebäude "Kapuzinerkloster"

  • Lageplan Eichstätt

    Gebäudeinfos:

    Kath. Kapuzinerkirche Hl. Kreuz und zum Hl. Grab

    erbaut 1623-25, großer, im Stil von Bettelordenskirchen betont schlicht gehaltener Saalbau mit eingezogenem, gerade geschlossenem Chor, der Chor 1905 um ein Bibliotheksgeschoss aufgestockt, südlich am Schiff die fast gleich hohe Kapelle für das Hl. Grab; mit Ausstattung; Heiliges Grab der Zeit um 1160, beim Abriss der Schottenkapelle 1610 abgetragen und 1623 am heutigen veränderten Standort nunmehr in Nord-Süd-Ausrichtung neu aufgemauert.

    Von der Klosteranlage des 17. Jh. nur der Ostflügel erhalten (die übrigen 1986 abgebrochen und bis 1988 durch einen in der Kubatur der alten Klosteranlage angepassten Neubau ersetzt); mit Ausstattung; Brunnen im Hof bez. 1621; Klostergarten terrassiert, mit Ummauerung, 17. Jh.; im nördlichen Teilstück der Gartenmauer Figurennische mit überlebensgroßer, farbig gefasster Madonnenstatue, wohl Modell für die Marienfigur der Brunnensäule auf dem Residenzplatz, von Johann Jakob Berg, um 1778/80.

    Quellenangabe: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

    Der Kapuzinergarten als "Garten Eden"

    Viele Jahrhunderte war das Kapuzinerkloster ein Raum für Begegnung und Besinnung. Besonders der Garten wurde als Selbstversorgergarten genutzt. Seit 2012 pflegt eine studentische Initiative den Garten zur Selbstversorgung. Der Fachbereich Didaktik der Biologie an der KU hat vielfältige Aktionen im „Garten Eden“ gestartet.

    Neben der Pflege des Areals wurde beispielsweise eine Wildblumenwiese angesät, Biotopstrukturen wie Insektenhotels errichtet und Bienenvölker dort heimisch gemacht. Es werden aber auch Bestimmungskurse im Bereich Botanik und Zoologie durchgeführt. Bei der letzten Kartierung wurden neben 8 Fledermausarten über 30 Vogelarten entdeckt.

    Als Modul im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung steht die Arbeit allen Studenten offen. Gemeinsam helfen Studenten und freiwillige Mitarbeiter der KU, aber auch Eichstätter Bürger mit, die alten Apfelsorten zu Apfelsaft zu verarbeiten, viele Studenten lassen sich zum Imker ausbilden, um an der Produktion des eigenen „Uni-Honigs“  mitzuwirken. Mehr und mehr treten nun Themen wie „Nachhaltigkeit“, „Schulgarten“, „Selbstversorgung im städtischen Raum“ in den Vordergrund. In Verbindung mit dem historischen Hofgarten bildet dieser Raum eine grüne Oase innerhalb der innerstädtischen barocken Bausubstanz von einzigartiger Qualität

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